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Faktenkarussell - 1. FC Kaiserslautern

Am Freitag (2.12.) haben die Kiezkicker den 1. FC Kaiserslautern zu Gast am Millerntor. Gegen die Roten Teufel war in den vergangenen Jahren Unterhaltung garantiert, wobei zuletzt immer die Braun-Weißen jubeln durften. Wir haben noch einige weitere Infos zum kommenden Gegner gesammelt.

Erst Angst-, dann Lieblingsgegner

Vor nicht allzu langer Zeit gab es für die Kiezkicker gegen Kaiserslautern nichts zu holen. In der Saison 2013/14 setzte es zwei Niederlagen gegen den FCK und auch im Hinspiel der folgenden Spielzeit gewannen die Roten Teufel am Millerntor. Im Rückspiel schlugen die Braun-Weißen dann allerdings zurück und sicherten sich auf dem Betzenberg drei immens wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Mit diesem Erfolgserlebnis im Rücken folgten dann in der vergangenen Saison noch zwei weitere Siege für den FCSP. Was die Gesamtbilanz in der 2. Bundesliga angeht, haben die Pfälzer bei acht zu sechs Siegen dennoch die Nase vorn. Ein Unentschieden gab es zwischen beiden Teams noch nie.

Hinten dicht

Der 1. FC Kaiserslautern stellt nach 14 Spieltagen die zweitbeste Defensive der Liga. Die beiden Keeper André Weis und Julian Pollersbeck mussten zusammen nur insgesamt 13 mal hinter sich greifen. Besser war in dieser Hinsicht bisher nur der 1. FC Heidenheim mit zehn Gegentoren. Besonders sicher steht der FCK, seit der junge Pollersbeck nach einem Platzverweis seines Konkurrenten Weis den Kasten übernahm. Bei seinen zehn Startelfeinsätzen gab es lediglich sechs Gegentore.

Aufwärtstrend

Lange Zeit sah es so aus, als ob der FCK eine ähnlich unruhige Spielzeit wie die Kiezkicker erleben würde. Auf den ersten Sieg mussten die Teufel bis zum sechsten Spieltag warten, noch nach dem neunten Spieltag standen sie mit nur sechs Zählern auf Rang 16 der Tabelle. Doch seitdem hat das Team von Trainer Tayfun Korkut den Hebel umgelegt und nicht mehr verloren. Mit drei Siegen und zwei Unentschieden gehört die Mannschaft zu den Top-Drei der Formtabelle und kletterte im Gesamttableau bis auf Platz zwölf.

Ladehemmungen

Trotz des momentanen Aufschwungs gibt es auch bei den Roten Teufeln noch Baustellen. Insbesondere im Angriff kommen die Pfälzer nicht richtig in Tritt. Zehn erzielte Tore bedeuten gemeinsam mit dem KSC den zweitschlechtesten Wert der Liga (den Mantel des Schweigens hüllen wir um die bislang erfolgloseste Offensive). Beleg dafür ist auch die Zahl der Schüsse aufs gegnerische Tor, die mit 45 kaum höher ist als die der Kiezkicker und der Minimalisten aus Würzburg.

Wir fahren nach Paris

Kaiserslauterns aktuell erfolgreichster Torjäger Osayamen Osawe schrieb eine der bisher unterhaltsamsten Geschichten dieser Spielzeit. Vermeintlich krank hatte er sich bei seinem Club abgemeldet, um dann mit einem in Paris aufgenommenen Party-Selfie den Beweis zu erbringen, dass es ihm so schlecht dann doch nicht gehen könne. Nach einer vorübergehenden Suspendierung kehrte der Engländer im Spiel gegen den VfL Bochum ins Team zurück und machte mit drei Buden den Sieg fast im Alleingang klar. Als er auch in der Woche drauf den 1:0-Siegtreffer gegen Fürth erzielte, wollte ihm endgültig niemand mehr böse sein.

 

(hbü)

Foto: Witters

 

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