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Pokalfinale! U19 schlägt die Rothosen in emotionalem Stadtderby

Es war ein emotionales Derby, das sich unsere U19 mit dem Stadtrivalen aus dem Volkspark bot. Am Ende setzten sich die Kiezkicker gegen den Hamburger SV mit einem 1:0-Sieg in der Verlängerung durch. Den entscheiden Treffer erzielte Justin Seven (95.), im ersten Durchgang parierte Viktor Weber einen Strafstoß von Rothose Juho Kilo (38.).

Obwohl der Ball mehrere Monate ruhte, ließ das Derby keinerlei Emotionalität vermissen. Schon in der dritten Minute protestierten die Kiezkicker auf Strafstoß, nachdem Gavin Didzilatis FCSP-Angreifer Igor Matanovic von den Beinen geholt hatte. Auf der anderen Seite probierte es Juho Kilo mit einem Freistoß, der knapp über den Kasten zog (9.). Ansonsten gehörten weite Teile des ersten Durchgangs den Boys in Brown, doch bei den Abschlüssen von Matanovic (11., 13.) und Berkay Dogan fehlte die letzte Präzision (17.).

In der Schlussphase der ersten Halbzeit bekamen die "Rothosen" Oberwasser. Auf der rechten Seite gelang es Robin Velasco immer häufiger hinter die braun-weiße Kette zu brechen. Velasco war es auch, der den Außenposten traf (33.) und Etienne Sohn bediente, der einen Strafstoß für die Gäste herausholte (37.). Die gute Vorarbeit seiner Teamkollegen nutzt Kilo jedoch nicht aus, sondern lupfte den Ball leichtfertig in die Arme von Keeper Viktor Weber (38.). Kurz danach durfte sich Weber erneut, dieses Mal gegen Velasco, auszeichnen und lenkte dessen Schlenzer zur Ecke (45.+1).

Nach der Pause gab sich der erste Durchgang dann spiegelverkehrt: Zunächst kam der Stadtrivale aus dem Volkspark überlegen aus der Kabine. Etienne Sohn kam aus neun Metern zum Abschluss, doch erneut rettete Weber überragend (55.). Nach einer guten Stunde fand die Elf von Cheftrainer Malte Schlichtkrull besser in die Partie. Seine Schützlinge waren fortan besser in der Partie und verpasste nur knapp den Führungstreffer. Franz Roggow schlenzte knapp vorbei (70.), der eingewechselte Mika Stuhlmacher traf nach einer Standardsituation Aluminium (75.) und kurz darauf wurde sein Abschluss noch zur Ecke abgefälscht (78.).

An den Möglichkeiten auf beiden Seiten lag es also nicht, dass die Begegnung in die Verlängerung ging. Dafür holten die Braun-Weißen dann das vergessene Toreschießen nach: Velson Fazlija erpresste die Kugel, zog in den Strafraum rein und setzte Justin Seven in Szene, der die Kugel ins Netz beförderte (95.). Der Außenbahnspieler belohnte sich für eine große Laufleistung über die komplette Distanz und führte sein Team auf die Siegerstraße. Die St. Paulianer verteidigten mutig, ließen sich nicht in ihrem Abwehrdrittel einschnüren und brachten den Vorsprung, auch nach den letzten Standardsituationen in der Nachspielzeit der Verlängerung, ins Ziel. Zum siebten Mal in Folge kann eine braun-weiße U19 im Endspiel den Titel holen, wo es gegen den Sieger aus der Partie Eintracht Norderstedt gegen Eimsbütteler TV geht.

"Wir sind mutig angelaufen und haben aggressiv gegen den Ball gearbeitet. Das haben die Jungs hervorragend gemacht. Der Derbyfunken war total zu spüren. Natürlich geht hier und da noch ein bisschen mehr. Es war aber der erste richtige Härtetest, bei dem man vor allem mit der Teamkultur total zufrieden sein kann", sagt Cheftrainer Malte Schlichtkrull.

FCSP U19

V. Weber – Grünewald, Dogan, Schütt, Meseberg (87. Voelcke) – Roggow, Kankowski (70. Stuhlmacher) – Seven, Jessen (78. Fazlija), Kukanda (62. Mohr) – Matanovic

Cheftrainer: Malte Schlichtkrull

 

Tore: 1:0 Seven (95.)

SR: Jacqueline Herrmann

 

(ms)

Foto: FC St. Pauli

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