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Lauf gegen Rechts: 2.500 Läuferinnen und Läufer setzen Zeichen gegen Fremdenhass

Tolle Veranstaltung der Marathon-Abteilung des FC St. Pauli: 2.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer setzten ein deutliches Zeichen gegen Rechtspopulismus, Diskriminierung, Ausgrenzung und Fremdenhass.

Vor dem Startschuss des 6. Laufes gegen Rechts sprach Journalist Patrick Gensing mit Blick auf die Bundestagswahl im September in seinem Beitrag über die Gefahr der Rechtspopulisten. Anschließend schickte St. Pauli-Präsident Oke Göttlich die Läuferinnen und Läufer auf die Strecke rund um die Alster. Neben Oke Göttlich waren unter anderem auch die Aufsichtsratsvorsitzende Sandra Schwedler und Ex-Kapitän Fabian Boll mit von der Partie.

Ein besonderes Zeichen von Integration lieferte dieser Lauf auch, waren doch unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern auch rund 200 geflüchtete Menschen. "Das freut uns natürlich außerordentlich und ist ein ganz wichtiges Zeichen für gelebte Integration", erklärte Organisator Christian Haasen.

Rund 100 Helferinnen und Helfer sorgten für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung, die mit der Siegerehrung und anschließender Livemusik endete. Sportlich gewonnen haben Christian Teich, der die Strecke in 24:11 Minuten absolvierte, und Maiken Liß in 28:46 Minuten.

Als Sieger dürfen sich aber alle fühlen, haben sie doch gemeinsam mit den Besucherinnen und Besuchern ein deutlich sichtbares Zeichen für Demokratie, Vielfalt und Freiheit gesetzt. Die Einnahmen aus dem Lauf gegen Rechts gehen wie in den letzten Jahren auch an das Hamburger Bündnis gegen Rechts sowie Flüchtlings- und antirassistische Initiativen.

 

(cp)

Fotos: FC St. Pauli

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